Jetlag in Singapur – Mein 24h Marathon

Jeder der schon einmal in eine andere Zeitzone geflogen ist, kennt es- Jetlag. Das Wort das alle hassen und niemand so genau weiss, wie man am besten damit umgehen sollte.

Der Flughafen

Bei meinem Flug aus der Schweiz nach Singapur hatte ich Einen ausgewählt bei dem ich in Zürich am Mittag losfliegen und in Singapur am Morgen früh ankommen würde. Dies bedeutete für mich, dass mein Körper eigentlich bei der Ankunft das Gefühl hatte, es wäre Abend, gleichzeitig meine Uhr aber anzeigte, dass es nun Zeit für ein kleines Frühstück wäre. Um meine zeitlich relativ beschränkte Zeit in Singapur auch wirklich geniessen zu können, war es mein Ziel, zum einen den ganzen Tag wach zu bleiben und möglicherweise auch noch etwas von der Stadt zu sehen. Falls man nun am Singapur Chani Int. Airport gestrandet ist und sich noch nicht in das Getümmel der Stadt wagen will, kann auch getrost noch ein wenig Zeit am Flughafen vertändeln. Die Public Area bietet leider nicht ganz so viele Möglichkeiten wie der Transitbereich (Schwimmbad, Fitnesscenter, Gratis Kino, Massagestühle usw.) Jedoch kann man auch ohne diese Angebote, ohne Probleme, einige Stunden im Flughafen verweilen. Im mehrstöckigen Komplex gibt es unzählige verschiedene Restaurants, Foodstalls (einen der bekannten Gawker), Geschäfte und unzählige kleine Coffeeshops. Vor allem Letztere waren in meinem Fall ¨überlebenswichtig¨ und hielten mich an diesem Morgen einigermassen bei Sinnen.

Wie gesagt ist es allerdings bei einem Jetlag auch wichtig den Körper möglichst schnell an den neuen Rhytmus zu gewöhnen. Daher und zugegebenermassen auch weil mir ein wenig langweilig war, wollte ich einen kleinen Happen essen. Da die Auswahl dermassen gross ist, war es sehr verlockend in einem der zahlreichen bei uns auch bekannten Coffeeshops, wie Starbucks oder Dunkin Donuts, etwas Kleines zu verdrücken. Doch schlussendlich setzte sich bei mir die Abenteuerlust durch und so ass ich nach nur 1.5 Stunden im Land schon meine erste ¨lokale¨ Mahlzeit. Für diese Mahlzeit ging ich in einen dieser ¨Gawker¨, wo es eine grosse Auswahl an Leckereien aus verschiedensten Länder in Asien gab. Meins war der hammer, aber auch saaaauuscharf. 😀

Ab in die Stadt

Will man nun den Flughafen hinter sich lassen und sich in die Stadt begeben, kann ich jedem empfehlen dies mit der MRT des Zugsystems von Singapur zu machen. Zum einen sind die Preise unschlagbar verglichen mit den anderen Transportmitteln und andererseits gibt es wohl auch keinen besseren Ort einen Einblick in die Gesellschaft zu bekommen, als in einem Zug. Auf dieser Zugfahrt ist mir ausserdem bestätigt worden, was man in so vielen Reiseführern und Infoseiten zum Land sieht. Das Land hat eine unglaublich breite Masse an Menschen aus verschiedenen ethnischen Gruppen. Kein Wunder, denn das kleine Land ist ein zentraler Dreh- und Angelpunkt des südostasischen Raums. Auch die Beschriftungen in der Metro scheinen nicht durchwegs englisch zu sein, was ja eigentlich die Landeshauptsprache wäre. Chinesische, japanische und auch mir nicht wirklich genau zuweisbare andere Sprachen zieren die Tafeln und Beschriftungen an jeder Ecke. In Chinatown befand sich das Hostel, dass für 2 Nächte meine Unterkunft sein sollte. Um meinen ohnehin schon sehr müden Körper nicht noch weiter zu strapazieren, liess ich meinen grossen Rucksack im Hostel zurück und wollte nun mit dem kleineren Rucksack noch ein wenig die Umgebung erkunden. Naja, all zu weit kam ich nicht mehr… Nach unzähligen Kaffees und einer weiteren Mahlzeit in einem Gawker (ich weiss leider nicht mehr wie es heisst, aber habe selten so was geiles gegessen) sah ich mich gezwungen meine Mission ¨24 h Wachbleiben¨, abzubrechen.  Auf mein Zimmer gekommen liess ich mich sofort auf mein kleines quietschendes Bett fallen und verlor mich dann in der Traumwelt…

Jetzt ca. 2 Stunden später sitze ich hier im Gemeinschaftsraum auf dem Sofa, frisch geduscht und die Batterien wieder einigermassen aufgeladen und schreibe diesen Blogpost. Jedoch merke ich wie sich mein Körper imernoch nach Ruhe und Schlaf sehnt und sehe daher entspannt in den Abend. Ich habe den Jetlag besiegt, auch ohne gänzlich erfolgreichen 24h Marathon :)


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Ein Kommentar zu “Jetlag in Singapur – Mein 24h Marathon

  1. ich finde es richtig coool zu wissen, das mein Sohn ganz alleine durch Singapore und im Moment durch Jakarta zieht.

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